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Feiern bis zum Abwinken

Westfalen-Blatt vom 14.10.2011: Feiern bis zum AbwinkenWestend-Party reißt 10 500 Besucher mit
Für gewöhnlich ist es in der ersten Semesterwoche in der Universität am vollsten. Und das gilt für den Tag sowie für die Nacht. Auf der Westend-Party in der Nacht zu gestern tummelten sich abermals mehr als 10 500 Besucher.
Denn dafür kommen auch Nichtstudenten gern in die Bildungsstätte. "Wenn auf zwei Tanzflächen zu aktuellen Rhythmen getanzt wird, ist für jeden was dabei", wusste Alke Heinken vom Organisationsteam der Fachschaft für Wirtschaftswissenschaften an der Uni zu berichten. Zum dritten Mal in Folge organisierte diese eine der größten Indoor-Partys in ganz Deutschland. Eskalationen negativer Art gab es dabei zum Glück nicht zu verzeichnen. "Es war richtiggehend entspannend. Nichts ist kaputt gegangen und es gab keine Schlägereien. Kein Stress, nur Spaß", sagte Heinken. Acht Kassen am Eingang und insgesamt 200 Meter Theke sorgten dafür, dass es sowohl an den Türen als auch in der Halle selbst wenig Wartezeit und damit wenig Grund für Frustpotenzial gab. Für Studierende ist die Party eine Pflichtveranstaltung. Mareike Roeher: "Ich komme eigentlich aus Kassen und mag Bielefeld als Studienort ohnehin. Mit dieser Party komme ich erst richtig im neuen Semester an." Sie studiert Mathematik und Theologie im dritten Semester. Bisher habe sie jede Westend-Party miterlebt. "Am Anfang war das ein toller Treffpunkt, um Leute kennenzulernen. Mittlerweile kenne ich selbst so viele hier. Man trifft vor allem viele Menschen, die man schon lang nicht mehr gesehen hat." Während es im westlichen Ende auf der Tanzfläche des Café Europas vor allem aktuelle Hits und den einen oder anderen Klassiker vergangener Zeiten gab, ging es im Mensabereich, wo die DJs des Club Sams auflegten härter und elektronischer zu. DJ Janni vom Café Europa hatte die Masse von der Brücke aus voll im Griff: "Insbesondere alte Lieder der Backstreet Boys kommen hier immer super an. Ich sehe nicht einmal das Ende der Tanzfläche, so voll ist es." Um acht Uhr morgens, pünktlich zu Vorlesungsbeginn war in der Universität indes schon nichts mehr von der Mega-Sause zu spüren. Alles gebohnert, alles geputzt. Alke Heinken:"Insgesamt 260 Mitarbeiter kümmern sich um einen reibungslosen Ablauf der Westend-Party. Das Abbauen gehört da selbstverständlich dazu. Deshalb ist um drei Uhr auch Schluss. Wer noch weiter feiern wollte, der musste sich per Shuttle-Bus in das Sams kutschieren lassen." Wenn die Bedingungen auch hergestellt waren, der ein oder andere Studierende war in den frühen Donnerstagsvorlesungen geistig noch nicht wieder ganz auf der Höhe. Mareike Roeher: "Das lässt sich bei dieser Party locker verschmerzen."

Artikel: WESTFALEN-BLATT (www.westfalen-blatt.de)