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Informationsblatt "Veranstaltungssicherheit"

Infoblatt VeranstaltungssicherheitWir haben unser Informationsblatt zum Thema "Veranstaltungssicherheit" grundlegend überarbeitet. 
Die Inhalte stellen wir hier zur Verfügung, außerdem steht das Ergebnis hier zum Download bereit: Informationsblatt Veranstaltungssicherheit. Wir unterstützen Sie gerne bei der Erstellung Ihrer Sicherheitskonzepte und stehen Ihnen bei Fragen und problemen jederzeit beratend zur Seite. Sprechen Sie uns einfach an!

Hintergrundinformationen
Veranstaltungen werden aufgrund steigender Ansprüche, technischer Entwicklungen sowie höherer Erwartungen immer komplexer. Diese Komplexität gilt es, mit der Anforderung an die Sicherheit der Besucher unter einen Hut zu bringen. Aufgrund dessen wurde 2002 in Deutschland eine Musterverordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten entwickelt. In NRW war dieses Muster Vorlage für Teil 1 der Sonderbauverordnung (SBauVO NRW) als Teil des länderspezifischen Baurechts.

Anwendungsbereich der SBauVO NRW
Teil 1 der SBauVO NRW gilt – mit Ausnahmen – für:
- den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen, die einzeln mehr als 200 Besucher fassen
- Versammlungsstätten im Freien, die mehr als 1.000 Besucher fassen
- Sportstadien, die mehr als 5.000 Besucher fassen

Wesentliche Inhalte der SBauVO NRW
Von wesentlicher Bedeutung für die Durchführung von Veranstaltungen sind folgenden Inhalte:
- Rettungswege (§§ 6 - 9)
- Besucherplätze und Einrichtungen für Besucher (§§ 10 - 13)
- Brandverhütung (§§ 33 - 35)
- Verantwortliche Personen, Betriebsvorschriften und Sicherheitskonzepte (§§ 38 - 43)

Sicherheitskonzepte
Nach § 43 SBauVO NRW ist für bestimmte Veranstaltungen ein Sicherheitskonzept aufzustellen, ab 5.000 Besuchern ist dies Pflicht. Ausgangspunkt ist die Analyse des Gefährdungspotenzials der Veranstaltung hinsichtlich
- Art der Veranstaltung und des Publikums
- Art und Umfang der Veranstaltungstechnik
- Beurteilung der Brandgefahr
- äußere Einflüsse
- etc.

Der sich ergebende Gefährdungsgrad ist durch kompensatorische Maßnahmen zu entschärfen. Schriftlich fixiert entsteht so ein Sicherheitskonzept mit folgenden wesentlichen Inhalten:
- Beschreibung der Veranstaltung
- Verantwortlichkeiten
- Sicherheitsrelevante Faktoren
- Einsatzkonzepte
- Infrastruktur
- Kommunikation
- Schadensszenarien

Rettungswege und BesucherzahlRettungswege
Gem. § 7 SBauVO NRW müssen Rettungswege eine lichte Breite von mindestens 1,20 m haben, Staffelungen sind in Schritten von 0,60 m zulässig. Im Freien sowie in Sportstadien ist diese Breite für je 600 Personen angesetzt. Unsere Grafik stellt die maximal erlaubte Personenzahl als Verhältnis von Rettungswegbreite und Größe der Versammlungsstätte dar.
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