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Erlebnisse organisieren als Beruf

Siggi-Magazin Nr. 5: Erlebnisse organisieren als BerufSie haben sich wohl etwas dabei gedacht, in ihrem Firmennamen nicht den derzeit gängigen Begriff des anglizistischen Eventmanagers zu bemühen, die "Erlebnismanager" aus dem Bielefelder Westen um Ole Möhlenkamp. Doch kann man denn echte Erlebnisse überhaupt "managen", fragen wir uns - und ihn.
Wir lernen Ole Möhlenkamp kennen, weil er dem Verein Rund um den Siggi beigetreten ist und sich gleich bereit erklärte, dass sein Team den ehrenamtlich organisierten Weihnachtsmarkt auf dem Siegfriedplatz in diesem Jahr mit vorbereitet – eine Menge Arbeit für viele Menschen! Doch die Erlebnismanager bringen Erfahrung mit. Ole Möhlenkamp hat als einer der Ersten 2004 die Ausbildung im neuen Beruf Veranstaltungskaufmann mit einer IHK-Prüfung abgeschlossen. Schon in der Schulzeit hatte er Abi-Partys organisiert und als mobiler DJ gewirkt. Nach der Ausbildung kam er für ein BWL-Studium nach Bielefeld und gründete mit dieser doppelten Vorbereitung direkt im Anschluss zusammen mit einem Freund "Die Erlebnismanager GmbH". Man merkt es schnell: von Anfang an ging es den Erlebnismanagern nicht um billige Knalleffekte, sondern ein rundes Ganzes bei ihren Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen. Sie folgen damit getreu dem internen Firmenmotto "SinnVolle Veranstaltungen". Ole Möhlenkamp beschreibt seine Arbeitsweise damit, er wolle aus Veranstaltungen ein nachhaltiges Erlebnis für alle Sinne machen. Kunden legen immer mehr Wert auf Individualität und möchten kein Konzept aus der Schublade. "Für mich gibt es nichts Schöneres, als bei einer Veranstaltung in die zufriedenen Gesichter meiner Gäste und Kunden schauen zu können - denn dann habe ich alles richtig gemacht", sagt er. Zum Beispiel bei Firmenfeiern sei es wichtig, dass sie auch zum Unternehmen passen. Es gilt, seinen Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten, und die authentische Verknüpfung mit dem Unternehmen darf nicht fehlen - nur so kann sichergestellt werden, dass die Teilnehmer eine gelungene Veranstaltung auch mit der jeweiligen Firma in Verbindung bringen. Ein schlechtes Beispiel, auf welches Ole Möhlenkamp gerne verweist, sei ein anonymer Tag der offenen Tür bei einem Autohaus mit Hüpfburg, Bratwurst und Bierbude. Doch bei welchem Autohaus die Hüpfburg stand, weiß die Familie nicht mehr, wenn es 2-3 Jahre später darum geht, ein neues Auto zu kaufen. "Sicherlich läuft nicht immer alles nach Drehbuch", lässt er uns hinter die Kulissen gucken - aber genau das mache es immer wieder spannend und bringt tolle Herausforderungen. Wichtig ist nur, dass die Gäste einer Veranstaltung nicht merken, wenn etwas nicht ganz nach Plan läuft, verspätet eintrifft oder gar fehlt. In solchen Situationen ist vor allem Erfahrung wichtig, um flexibel und der Situation angemessen reagieren zu können. Und die haben sie, unsere Erlebnismanager aus dem Bielefelder Westen.

Text: Anke Schmidt
Online-Version des Magazins: Rund um den Siggi Das Magazin Nr. 5