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Karriere im „Eventmanagement“

Karriere im „Eventmanagement“Events sind „hipp“ und jeder spricht davon. Dementsprechend groß ist auch die Nachfrage nach Ausbildungs- oder Praktikumsplätzen sowie nach Einstiegspositionen im Bereich der Veranstaltungsorganisation und -durchführung. Was vor den Kulissen „hipp“ aussieht und „absolut in“ ist, bedeutet jedoch hinter den Kulissen eine Menge Zeit, Arbeit und Nerven. Oft zitiert wird in diesem Zusammenhang der Spruch „Wir arbeiten zu Ihrem Vergnügen“ und er trifft den Kern: Während die Veranstaltungsbranche oft monatelang vor einem sog. Event alles dafür tut, dass genau diese Veranstaltung einzigartig wird und alles rund läuft, sind es eben diese Personen hinter den Kulissen, die von ihrer eigenen Veranstaltung am wenigsten mitbekommen. Die fixe Idee vieler Jugendlicher, die mitten in ihrer beruflichen Findung stecken, sieht jedoch ganz anders aus: Die „Eventmanager“ sind es, die auf ihren Veranstaltungen den meisten Spaß haben und die Nacht zum Tag machen... weit gefehlt, lautet dann in der Regel unsere Realität in Kurzfassung.
Diejenigen, die sich von dieser Masse abheben, bekommen dann in der Regel auch ihren wohlverdienten Ausbildungsplatz. Hoffentlich in einem passenden Unternehmen, dass seinen Ausbildungsauftrag auch ernst nimmt und Azubis nicht als billige Arbeitskraft sieht und dementsprechend einsetzt. Oder sie ergattern einen der heiß begehrten und stark limitierten Studienplätze an öffentlichen oder zumindest anerkannten Hochschulen, um dort einen „Bachelor Eventmanagement & Entertainment“ (z.B. FHM), eine Spezialisierung „Veranstaltungsmanagement“ im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Betriebswirtschaft und Management (HS Osnabrück) oder gar einen berufsbegleitenden Master (MBA) Eventmarketing / Live-Kommunikation (TU Chemnitz) zu absolvieren. Doch genau diese Vielzahl an möglichen Abschlüssen und Spezialisierungen, an anerkannten und anderen Bildungsträgern und vor allem an Studieninhalten, machen es unserer Branche so schwer, die passenden Fachkräfte zu finden. Wie soll man – ohne sich immer wieder neu und intensiv mit den unzähligen Möglichkeiten konkret auseinander zu setzen – noch unterscheiden zwischen einem qualifizierten Abschluss und einem gekauften Titel, der nach einem „erfolgreich“ absolvierten Wochenend-Seminar verliehen wird und möglicherweise sogar „Diplom-Eventmanager“ lautet?! Unsere schnelllebige Branche macht es uns nicht einfach – aber immer wieder spannend!