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Interview mit Henning Senger

Interview mit Henning SengerFür seinen neuen Event-Blog haben wir uns mit Henning Senger von Das Premium Bad Mobil (http://www.das-premium-event.de) unterhalten und seine Fragen waren so treffend, dass wir Ihnen diese nicht vorenthalten möchten - aber lesen Sie selbst!

Hallo Herr Möhlenkamp, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für ein kurzes Interview nehmen. Bitte stellen Sie sich unseren Lesern doch zunächst kurz vor!
Gerne, Herr Senger: Als einer der Ersten habe ich 2004 die Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann (IHK) erfolgreich beendet. Noch im gleichen Jahr bin ich für ein BWL-Studium nach Bielefeld gezogen, meine Diplomarbeit habe ich im Mai 2009 abgeschlossen. Direkt im Anschluss habe ich zusammen mit einem Freund die Die Erlebnismanager GmbH gegründet. Wir verstehen uns als innovativer Veranstaltungsdienstleister aus Bielefeld voller Tatendrang und Visionen. Unter dem Motto “SinnVolle Veranstaltungen” ist es unser Anspruch, aus Veranstaltungen ein nachhaltiges Erlebnis für alle Sinne zu machen.

Wie sind Sie zur Veranstaltungsbranche gekommen?
Bereits während meiner Schulzeit habe ich unsere Abi-Partys organisiert und angefangen, als mobiler DJ Musik auf verschiedensten Veranstaltungen zu machen. Seitdem bin ich dem Veranstaltungsbusiness verfallen und treu geblieben. Für mich gibt es nichts schöneres, als bei einer Veranstaltung in die zufriedenen Gesichter meiner Gäste und Kunden schauen zu können, denn dann habe ich alles richtig gemacht.

Viele Unternehmen möchten aus ihrer Firmen-Veranstaltung gerne ein besonderes Highlight machen. Was müssen Sie beachten?
Wichtig ist, dass ein Event auch zum Unternehmen passt: Es gilt einerseits, seinen Gäste ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten, andererseits darf hierbei jedoch die Verknüpfung mit dem Unternehmen nicht fehlen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Teilnehmer eine gelungene Veranstaltung auch mit dem jeweiligen Unternehmen in Verbindung bringen und auf diese Weise – je nach Zielgruppe – gebunden, motiviert oder beispielsweise von Produktinnovationen überzeugt werden.
Ein schlechtes Beispiel, auf welches wir gerne zurückgreifen, ist der Tag der offenen Tür bei einem Autohaus: Für die Kinder gibt es eine Hüpfburg, für den Vater die Bierbude und die Mutter kann sich vor dem gemeinsamen Essen an der Bratwurstbude die Autos anschauen. Doch bei welchem Autohaus die Hüpfburg stand, weiß diese Familie nicht mehr, wenn es 2-3 Jahre später darum geht, ein neues Auto zu kaufen.

Sicher gibt es auch Fehler, die bei der Organisation eines Business Events auftreten können. Welche Dinge gilt es zu vermeiden?
Sicherlich läuft nicht immer alles „nach Drehbuch“, aber genau das macht es für uns immer wieder spannend und stellt uns teilweise auch vor Herausforderungen. Wichtig ist nur, dass die Gäste einer Veranstaltung nicht merken, wenn etwas nicht ganz nach Plan läuft, verspätet eintrifft oder gar fehlt. In solchen Situationen ist vor allem Erfahrung wichtig, um flexibel und der Situation angemessen reagieren zu können.
Hierbei verhält es sich wie bei einem Zauberer, der immer einen Plan B in der Hinterhand hat, falls ein Trick einmal nicht funktionieren sollte – die Münze erscheint dann halt nicht hinter dem Ohr, sondern im Mund – das Publikum ist dennoch begeistert und hat von dem Zwischenfall nichts mitbekommen.

Wo bekommen Organisatoren denn die “richtig guten Ideen” für Ihre Veranstaltung her?
Für uns sind Netzwerke und persönliche Kontakte enorm wichtig, außerdem besuchen wir regelmäßig Messen und Events für die Veranstaltungsbranche. Gerade letzte Woche waren wir in Dortmund auf der Best of Events, der Leitmesse für alle Eventler. Hier gab es auch einen Messestand, den wir für das Branchennetzwerk „EventWerker“ zusammen mit unserem Partner Professional Event Solutions aus Bünde realisiert haben. Das lokale EventWerker-Netzwerk in OWL betreuen wir, ein wichtiger Bestandteil sind hierbei persönliche Treffen, um Locations, Künstler, Caterer etc. kennenzulernen und nach Möglichkeit live zu erleben.
Außerdem informieren wir uns im SocialWeb über Neuigkeiten, studieren Fachzeitschriften und reisen viel durch unsere Region, um neue Eindrücke und Ideen zu gewinnen und spannende Locations zu entdecken.

Ihr Ausblick auf den Event-Bereich 2011 – was wird kommen, was sind die besonderen Highlights aus Ihrer Sicht?
Wir merken, dass unsere Kunden immer mehr Wert auf Individualität legen und kein Konzept aus der Schublade möchten. Dies kommt unserer Arbeitsweise natürlich sehr entgegen. Außerdem sehen wir starken Zuspruch im Bereich SocialMedia, Facebook wird für die Bewerbung, aber auch die Nachbereitung, einer Veranstaltung immer wichtiger. Bei der Zielgruppe 18-30 hatten wir im letzten Jahr ein Public Event, zu dem sich 25 Prozent der Gäste bereits im Vorfeld über Facebook angemeldet haben – eine grandiose Zahl, wenn man bedenkt, dass über 10.000 Gäste an der Veranstaltung teilgenommen haben!
Ansonsten freuen wir uns, dass wir die „Lange Nacht der Industrie“ nach Ostwestfalen holen konnten. Ähnlich der Langen Nacht der Museen geht es bei diesem Veranstaltungsformat darum, Industrieunternehmen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das dahinter stehende Konzept läuft bereits seit drei Jahren erfolgreich in Hamburg, konnte ein Jahr später die Bremer begeistern und fand letztes Jahr auch in Hannover statt. Für dieses Jahr stehen neben diesen drei Regionen und Ostwestfalen außerdem der Thüringer Wald, das Saarland, die Region Düsseldorf sowie Frankfurt am Main auf dem Tourenplan der Langen Nacht der Industrie!

Vielen Dank Herr Möhlenkamp für dieses nette, informative Gespräch mit Ihnen!